Girokonto wechseln

In der heutigen Zeit wird der größte Teil des Zahlungsverkehrs bargeldlos abgewickelt. Deshalb gehört ein Girokonto zu den Dingen, die heutzutage jeder braucht. Aufgrund der steigenden Anzahl an Direktbanken können Sie mittlerweile aus einem großzügigen Angebot an Girokonten wählen. Sollten Sie mit den Leistungen Ihres aktuellen Girokontos unzufrieden sein, können Sie jederzeit das Girokonto wechseln. In jedem Falle sollten sie die verschiedenen Banken jedoch bezüglich der Leistungen und Kosten miteinander vergleichen.

Neue Bankverbindung bekanntgeben

Sobald das neue Girokonto eröffnet ist, können sie dies nutzen und Ihre neue Bankverbindung für regelmäßige Lastschriften ändern. Machen Sie sich am besten eine Liste, wen Sie alles über das neue Girokonto informieren müssen. Hierzu zählt insbesondere der Arbeitgeber, Energieversorger, Vermieter Vereine etc. Dabei kann es hilfreich sein, wenn Sie sich die Kontoauszüge de letzten 18 Monate zur Hand nehmen und diese nach regelmäßigen Abbuchungen überprüfen. Haben sie Daueraufträge eingereicht, so müssen sie diese ebenfalls löschen und bei der neuen Bank wieder beauftragen.
Kontowechsel Service bei der Bank

Die meisten Banken bieten einen speziellen Kontowechsel-Service an, wenn Sie das Konto wechseln möchten. So können Sie einfach die neue Bank beauftragen das bestehende Konto aufzulösen. Viele Direktbanken unterstützen den neuen Kunden mit Formularen und Checklisten für den anstehenden Kontenwechsel und bieten teilweise sogar an Arbeitgeber, Stromlieferant und Vermitieter im Auftrag des Kunden zu benachrichtigen, damit ein Wechsel des Girokontos schneller vonstatten geht.

Alle Zahlstellen berücksichtigen

Damit man auch wirklich alle Zahlstellen mitberücksichtigt hat, kann man hierfür alte Kontoauszüge durchschauen. Ganz wichtig dabei ist, nicht nur die Buchungen zu beachten, die sich im Haben Bereich bewegen, sondern auch die Soll Buchungen. Es sollte wirklich nichts vergessen werden, da dies unangenehme Folgen mit sich bringen könnte. Bleiben regelmäßige Zahlungen aus, entstehen Mahngebühren bis hin zum Inkasso Verfahren. Nicht zu vergessen sind Zahlstellen die alle 3, 6, 9 oder 12 Monate abbuchen. Das können Gebühren für die Müllabfuhr, Versicherungen oder Steuern sein.

Hat man zum Beispiel der Versicherung die Genehmigung für eine Dauerlastschrift gegeben, muss man die Versicherung benachrichtigen, dass man eine neue Kontoverbindung hat. Banken geben des Öfteren beim Girokontowechsel einen Vordruck aus, wobei nur noch Empfängerdaten sowie Kundennummer angegeben werden müssen. Auf der Homepage der Banken findet man auch öfters solch einen Vordruck. Dieser muss dann nur noch am PC ausgefüllt, ausgedruckt und verschickt werden.

Externe Konten und Zahlstellen berücksichtigen

Ist man im Besitz von einem Paypal-, Moneybroker-, oder Tagesgeldkonto? Dann darf nicht vergessen werden, dass nach dem Girokonto Wechsel dieses neu als Verrechnungskonto verifiziert werden muss. Aber auch bei Onlinehändler, wo man Benutzerkonten hat, sollte man die neue Bankverbindung eingeben um eine Fehlbuchung und unnötige Gebühren zu verhindern.

Bezieht man Geldleistungen wie Lohn oder Sozialhilfen, sollten die Stellen rechtzeitig vom Girokonto Wechsel informiert werden. Alle Kostenstellen haben einen Buchungsschluss gehen die neuen Kontodaten zu spät ein muss man länger auf sein Geld warten. Denn alle Stellen zahlen erst nach erfolgter Rückbuchung das Geld erneut aus.

Hatte jemand wie zum Beispiel der Lebenspartner eine Vollmacht auf das Konto bekommen, so muss diese erneut beim Girokonto Wechsel ausgestellt werden. Wichtig hierbei ist das der Kontoinhaber sowie der Bevollmächtigte bei der Vollmachtvergabe anwesend sind.